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Der Mädchenhandball in Halver und Schalksmühle soll weiter ausgebaut werden.
 Dies ging aus der einstündigen Diskussionsrunde zur Zukunft des Mädchenhandballs, zu der die JHG Mark-Süd Vertreter der Trägervereine und Spielereltern am Mittwochabend geladen hatten, eindeutig hervor. „Das Interesse und Potenzial ist da, den Mädchenhandball aus dem Schattendasein herauszuführen“, teilte das Plenum die bereits in der Begrüßungsrede von Thomas Machatzke (1. Vorsitzender JHG) formulierte Meinung. Neben den für die kommende Spielzeit bereits bestehenden weiblichen C-, B- und A-Jugendmannschaften wird sich die Jugend-Handball-Gemeinschaft auch um eine Mädchen-E-Jugend bemühen. Bislang spielen die Mädchen mit ihren männlichen Altersgenossen noch in gemischten Mannschaften.
Allein organisatorische Steine stellen sich den Verantwortlichen bei ihrem Vorhaben in den Weg. Größtes Problem stellen fehlende Hallenzeiten dar. „Selbst wenn wir wollten, wo bekommen wir die Mannschaft unter?“, formulierte JHG-Mädchenwart Dirk Schroller die zentrale Frage. Bereits jetzt fehlen der JHG Kapazitäten. Die drohende Schließung der Sporthalle Klagebach sowie die Ganztagsbetreuung in den Schulen setzen dem Fusionsclub vermehrt zu. So driftete die Diskussion von der rein sportlichen auf die politische Ebene. Fehlende Unterstützung der Kommunen beklagten Martin Hartwig als Vertreter der Handballabteilung des TuS Linscheid/Heedfeld sowie Torsten Tweer unisono. „Wir sind auf öffentliche Hilfe angewiesen“, ist für den 1. Vorsitzenden der SGSH das Hallenproblem nicht im kleinen Kreis zu lösen. Hans-Jürgen Wagner, Sportlicher Leiter der JHG, will mit dem Mädchenhandball als Pfund bei den Kommunen wuchern. „Wir wollen gern mehr für die Kinder machen, können es aber nicht“, soll der Handlungsdruck erhöht werden. Ein Sportstättenbedarfsplan sei ein weiterer Schritt. Ebenfalls sollen konstruktive Gespräche eine Lösung hervorbringen: Vorstellbar sei ein runder Tisch mit der JHG Mark-Süd, den Trägervereinen Linscheid und SGSH, Vertretern der Gemeinde Schalksmühle und der Stadt Halver sowie dem TuS Grünenbaum, deren Hand- und Fußballer die Sporthalle in der Ganztagsschule Halver nutzen. „Wir können heute anfangen und Argumente schaffen. Wir müssen in die Öffentlichkeit und in die Offensive gehen“, sorgte Wagner für so etwas wie Aufbruchstimmung.
An das Problem der fehlenden Hallenkapazitäten ist auch die Personalthematik gekoppelt. Bislang fehlen der JHG, auch für die neu zu bildene weibliche E-Jugend, Übungsleiter. Erst wenn spätnachmittags Trainingszeiten zur Verfügung stünden, könnten sich auch Berufstätige als Trainer von Jugendmannschaften ehrenamtlich betätigen.
12.03.2010 Von Christian Schubert
Klage über fehlende Hallenzeiten
 Der Mädchenhandball in Halver und Schalksmühle soll weiter ausgebaut werden. Dies ging aus der einstündigen Diskussionsrunde zur Zukunft des Mädchenhandballs, zu der die JHG Mark-Süd Vertreter der Trägervereine und Spielereltern am Mittwochabend geladen hatten, eindeutig hervor. "Das Interesse und Potenzial ist da, den Mädchenhandball aus dem Schattendasein herauszuführen", teilte das Plenum die bereits in der Begrüßungsrede von Thomas Machatzke (1. Vorsitzender JHG) formulierte Meinung. Neben den für die kommende Spielzeit bereits bestehenden weiblichen C-, B- und A-Jugendmannschaften wird sich die Jugend-Handball-Gemeinschaft auch um eine Mädchen-E-Jugend bemühen. Bislang spielen die Mädchen mit ihren männlichen Altersgenossen noch in gemischten Mannschaften.
Allein organisatorische Steine stellen sich den Verantwortlichen bei ihrem Vorhaben in den Weg. Größtes Problem stellen fehlende Hallenzeiten dar. "Selbst wenn wir wollten, wo bekommen wir die Mannschaft unter?", formulierte JHG-Mädchenwart Dirk Schroller die zentrale Frage. Bereits jetzt fehlen der JHG Kapazitäten. Die drohende Schließung der Sporthalle Klagebach sowie die Ganztagsbetreuung in den Schulen setzen dem Fusionsclub vermehrt zu. So driftete die Diskussion von der rein sportlichen auf die politische Ebene. Fehlende Unterstützung der Kommunen beklagten Martin Hartwig als Vertreter der Handballabteilung des TuS Linscheid/Heedfeld sowie Torsten Tweer unisono. "Wir sind auf öffentliche Hilfe angewiesen", ist für den 1. Vorsitzenden der SGSH das Hallenproblem nicht im kleinen Kreis zu lösen. Hans-Jürgen Wagner, Sportlicher Leiter der JHG, will mit dem Mädchenhandball als Pfund bei den Kommunen wuchern. "Wir wollen gern mehr für die Kinder machen, können es aber nicht", soll der Handlungsdruck erhöht werden. Ein Sportstättenbedarfsplan sei ein weiterer Schritt. Ebenfalls sollen konstruktive Gespräche eine Lösung hervorbringen: Vorstellbar sei ein runder Tisch mit der JHG Mark-Süd, den Trägervereinen Linscheid und SGSH, Vertretern der Gemeinde Schalksmühle und der Stadt Halver sowie dem TuS Grünenbaum, deren Hand- und Fußballer die Sporthalle in der Ganztagsschule Halver nutzen. "Wir können heute anfangen und Argumente schaffen. Wir müssen in die Öffentlichkeit und in die Offensive gehen", sorgte Wagner für so etwas wie Aufbruchstimmung.
An das Problem der fehlenden Hallenkapazitäten ist auch die Personalthematik gekoppelt. Bislang fehlen der JHG, auch für die neu zu bildene weibliche E-Jugend, Übungsleiter. Erst wenn spätnachmittags Trainingszeiten zur Verfügung stünden, könnten sich auch Berufstätige als Trainer von Jugendmannschaften ehrenamtlich betätigen.
13.03.2010 blü
1. Schiedsrichtertreffen in der Jahnturnhalle

Am Freitag Abend war die Jahnturnhalle fest in der Hand der JHG Mark-Süd- und SGSG- Schiedsrichter, welche sich auf Einladung der SGSH- Verantwortlichen zum ersten Mal in dieser Form zu einem gemeinsamen „gemütlichen Abend“, den Schiedsrichterwart Rüdiger Hermes ins Leben rief, mit Anhang trafen. Dabei repräsentierten sie sich als einen „bunten Haufen“, in dem von Jung bis Alt und Kreis- bis Verbandsliga-Schiri alles Vertreten war. Das gemeinsame Hobby schweißt sie jedoch auf sowie neben dem Platz als Einheit zusammen. Mit Svetlana Grubac, Philipp Kaszub und Jonas Kusanke dürfen sich ab jetzt gleich drei neue Schiedsrichter zu dieser „Einheit“ zählen lassen, denn alle drei bestanden nur wenige Stunden vorher die praktische Prüfung unter den kritischen Augen von Bezirksschiedsrichterwart Roland Janson. Die für den Schiedsrichterschein erforderliche theoretische Prüfung bestanden die Drei bereits einige Tage zuvor im ersten Anlauf. Somit stellte der Abend auch gleichzeitig einen kleine Aufnahmefeier für die drei Neuen dar, unter denen sich mit Svetlana Grubac nun auch die erste Schiedsrichterin befindet. Im weiteren Verlauf lobte SGSH- Vorstandsmitglied Jan Schriever die Schiedsrichterrunde als gut organisierte Truppe, um die man sich nicht viel kümmern müsse aber dennoch einwandfrei funktioniere. Bei den Referees, ohne die der Spielbetrieb von JHG und SGSH erst gar nicht in dieser Form zustande käme, kam die hohe Anerkennung sichtlich gut an.
Für den Höhepunkt sorgte dann aber die Vergabe der Schiedsrichter-T-Shirts, welche das Schalksmühler Ehepaar Reuschel vom Sportgeschäft „mrSport Design“ für jeden der neunzehn Unparteiischen sponserte.
Zukunft des Mädchenhandballs
JHG Mark-Süd lädt für Mittwoch zu Diskussionsveranstaltung
 Wie sieht die Zukunft des Mädchenhandballs in Halver und Schalksmühle aus? – Unter dieser Fragestellung lädt die JHG Mark-Süd am morgigen Mittwoch interessierte Eltern, Aktive und die Vertreter der betroffenen Trägervereine zu einer Diskussionsveranstaltung ins Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle ein.. Beginn des Treffens ist um 20 Uhr.
Unzweifelhaft ist: der Mädchenhandball hat in den vergangenen Jahren vor Ort an Bedeutung gewonnen. Die Zahl der Mädchen innerhalb der JHG ist stetig gestiegen. „Wir hatten zuletzt drei Mannschaften im Spielbetrieb und werden in der kommenden Saison erstmals die Bereiche A-, B, und C-Jugend durchgehend abdecken“ sagt der Vorsitzende der JHG Mark-Süd Thomas Machatzke.
Aus diesem Trend leiten sich etliche Fragen ab. Wo will die JHG respektive die SG Schalksmühle-Halver in Sachen Mädchenhandball hin? Soll eine Förderung künftig systematischer betrieben werden? Gibt es überhaupt genügend Hallenzeiten und qualifizierte Übungsleiter, um die Förderung auszuweiten? Und: Ist eine Ausweitung finanzierbar?
Mit diesen Gedanken will sich die Versammlung am Mittwoch beschäftigen, um auf Grundlage der Argumente für die Saison 2010/2011 planen zu können.
Defibrillatoren für die Sporthallen in Halver und Schalksmühle
 Dank des Sponsorings der Familie Schriever sind kürzlich zwei Defibrillatoren für die Sporthallen in Halver und Schalksmühle angeschafft worden. Mit Hilfe dieser Geräte soll eine schnelle Hilfe möglich sein, wenn ein Aktiver Herzprobleme, speziell Kammerflimmern, haben sollte. Wie Ihr möglicherweise gelesen habt, ist im Dezember in Attendorn ein Bezirksliga-Handballer auf dem Feld umgefallen - für ihn kam leider jede Hilfe zu spät. Die Familie Schriever, deren Sohn und Tochter bei uns aktiv sind, hat dies zum Anlass genommen, uns diese Geräte zu besorgen, wofür wir sehr dankbar sind. Das ist eine richtig tolle Sache.
04.02.2010 stw
Die Sporthalle Löh ist nun auch bis einschließlich Sonntag geschlossen

 Leider musste nun auch die Sporthalle Löh bis einschließlich Sonntag geschlossen werden.
So müssen leider acht Heimspiele verlegt werden. Ein Teil der Spiele soll schon am nächsten Wochenende nachgeholt werden, Da nun fast alle Mannschaften spielfrei haben wünsche ich noch viel Spaß beim Schneemann bauen.
03.02.2010 stw
Die Sporthalle Löh ist vorerst bis einschließlich Donnerstag geschlossen und die Halle Mühlenstraße ist bis einschließlich Sonntag geschlossen

Wir hoffen das die Sporthalle Löh bis Samstag wieder bespielbar ist, sonst fallen 11 (elf) Spiele aus. Alleine am Sonntag, sind sieben Jugendspiele angesetzt, wobei es z.B. für die wC2 um die nördliche Kreismeisterschaft geht.
02.02.2010 stw
Die Hallen Löh und Mühlenstrasse sind gesperrt
Heute und Morgen am Mittwoch, sind beide Hallen gesperrt
 Die aktuelle Schneelast auf den Dächern und die angekündigten weiteren Schneefälle machten diesen Schritt erforderlich. Die Gemeinde wollte diesen Schritt umgehen und mit Hilfe eines Krans das Dach räumen. Dieser kann aber derzeit nicht aufgestellt werden. Das Unglück der eingestürzten Eishalle von Bad Reichenhall hat die Städte und Gemeinden vorsichtig gemacht. Für die Handballer fällt somit jeglicher Trainingsbetrieb am Löh und in der Mühlenstrasse aus.
12.01.2010 stw
JHG heisst jetzt SGSH Juniors
 Am gestrigen Montag endete die "Ära" der JHG Mark-Süd. Die ausserordentliche Mitgliederversammlung der Jugendabteilung der SG Schalksmühle-Halver und TuS Linscheid-Heedfeld hat die Namensänderung einstimmig bei zwei Enthaltungen beschlossen. Die folgerichtige Satzungsänderung wurde dann ohne Gegenstimmen und Enthaltungen beschlossen. "Ich bin froh, das wir das Thema nicht nochmal von vorne bis hinten diskutiert haben. Die Gespräche im Vorfeld waren sehr offen und konstruktiv, auch ein Grund warum wir mit dem Thema eigentlich nach 15 Minuten fertig waren", betont der Vorsitzende der SGSH Torsten Tweer die gute Zusammenarbeit zwischen den Trägern der Jugend.
Das "Kunstgebilde" JHG Mark-Süd verschwindet damit nach 6 Jahren mit Beginn der neuen Aufstiegsrunden von der Handballlandkarte. Trotz der kurzen Geschichte des Namens hat sich der Verein mit einigen Erfolgen in die Bücher eingetragen. Highlight war sicherlich die Westfalenmeisterschaft der C-Jugend 2007, die dann ausserdem noch den Vizetitel des Westdeutschen Handball Verbands errang. Einzig der Bundesliganachwuchs aus Düsseldorf war stärker und Mannschaften wie Minden und Gummersbach wurden auf dem Weg ins Finale besiegt. "Was Max Polakovs damals mit dem Team geleistet hat war wirklich toll, eine Fortsetzung der WM 2007 in Halver und Schalksmühle", erinnert Tweer an die tollen Spiele der Meisterschaftsrunden..
Im Grunde unterstreicht aber auch dieser Erfolg ein wenig die Probleme der JHG Mark-Süd. "Damals war ich mit in Gummersbach und selbst in nächster räumlicher Nähe gab es Zuschauer, die mich gefragt haben wo wir eigentlich herkommen", schildert Tweer ein Gespräch aus 2007. Und wahrscheinlich wird kaum jemand der die WHV Bücher liest, wissen wer der Vizemeister von 2007 war. Das soll nun anders werden. Durch die Umbenennung ist ein klarer Bezug zur Heimat der Jungen und Mädchen hergestellt und ausserdem auch ein Bezug zum Flaggschiff des heimischen Handballs. Der Zusatz Juniors, der teilweise diskutiert wurde, ist notwendig, da die SGSH und die SGSH Juniors nicht verwechselt werden dürfen. "Die Juniors bleiben organisatorisch genauso eigenständiog wie die JHG es war. Der TuS Linscheid-Heedfeld bleibt hier weiterhin an Bord und darum sind die Juniors ein eigener Verein", begründet Jan Schriever die Namenswahl. Schriever war, auch Kraft seines Amtes als Marketingchef der SGSH, ein Treiber der Umbenennung. "Wir wollen eine Handballmarke etablieren. Bei den Senioren ist das in den vergangegen Jahren schon gut gelungen. Die JHG einzubeziehen war einfach schwierig", freut Schriever sich nun über die namentliche Annäherung..
Auf die Verantwortlichen der SGSH Juniors wartet nun einiges an Arbeit. Die Meldungen für die Aufstiegsrunde müssen bis zum 15.01. erfolgen und dann sind auch noch die Pässe der Jugendlichen umzuschreiben. Bei 167 Aktiven der Juniors auch ein gewisser Aufwand.
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