C1 Jugend schafft Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde 2018/2019

Etwas überraschend, aber am Ende doch verdient schaffte die männliche C-Jugend der SGSH juniors am vergangenen Wochenende die Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde zur Saison 2018/2019.

Nach gut zweistündiger Anreise nach Versmold begann das, mit fünf Teams besetzte Turnier, für die Schalksmühler um kurz vor Mittag mit einem 13:12 Sieg gegen die Gastgeber der JSG Hesselteich/Loxten. Schon während des ersten Spieles (2x 10 Minuten) zeigte sich die Mannschaft hellwach und lag schnell mit 6:1 in Front. Auf Grund eigener technischer Fehler und einiger Fehlversuche kam die JSG nochmals heran. Am Ende durfte man sich im Lager der Juniors aber über die ersten Punkte des Tages freuen.

SGSH-juniors: von Oepen, Fröndhoff – Sterchele, Dunkel, Hübner (4), Schriever, Half (1), Varosi (2), Habbel, Wallmann, Hübel (3), Pfalzer (2), Wambold (2), Sasi

Im zweiten Spiel stand man dann dem TuS Wellinghofen gegenüber. Die mit nur sieben Feldspielern angetretenen Dortmunder machten ihre Sache mehr als nur gut und hielten trotz permanentem Rückstand beherzt das Spiel spannend, ehe die Schiedsrichter leider mehr als vorgesehen ins Spielgeschehen eingriffen. Mit einigen ehr unglücklichen Pfiffen zogen diese das Spiel an sich und zeigten zwei Minuten vor Ende der Partie sogar die rote Karte gegen die Feldmann-Sieben Bank. Trotz allem gelang es den Juniors das letztlich gerechte Unentschieden zu verteidigen und eine aufregende Begegnung zu einem guten Ende zu bringen.

SGSH-juniors: von Oepen, Fröndhoff – Sterchele,  Hübner, Schriever, Half, Varosi (3), Habbel, Wallmann, Schottke, Hübel (2), Pfalzer, Wambold (2), Sasi

Das dritte Spiel gegen den ausgemachten Turnierfavoriten Westfalia Herne entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Teams mit ständig wechselnder Führung und offenem Ausgang. Durch die offene Abwehr der Juniors, mit der die Gäste arge Probleme hatten, gelangen einige gute Ballgewinne, die dann auch endlich einmal in Gegenstößen den Weg ins gegnerische Tor fanden. Als es sieben Sekunden vor Ende der Partie nach einem Unentschieden aussah, kam die SG noch einmal über die rechte Außenposition zum finalen Wurf, der dann unter großem Jubel der zahlreich mitgereisten Anhänger den Weg ins Tor fand. Zwei unerwartete Punkte fanden den Weg auf das Schalksmühle – Halver Konto.

SGSH-juniors: von Oepen, Fröndhoff – Sterchele, Dunkel, Hübner, Schriever, Half, Varosi (3), Wallmann, Schottke, Hübel (2), Pfalzer (2), Wambold (1), Sasi

Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass die Qualifikation geschafft war, da auf Grund des direkten Vergleichs die Westfalia aus Herne nicht mehr auf den zweiten Platz gelangen konnte.

Diese Information erreichte die Mannschaft jedoch noch nicht. So ging es im letzten Spiel des Tages um 16:30h gegen den TV Vreden um Platz 1 oder 2. In diesem Spiel liefen die Juniors eigentlich einem ständigen Rückstand hinterher. Das trotz der schweren Beine nach einem langen Turniertag zum Ende ein Remis möglich gewesen wäre, tut letztlich nichts zur Sache. Nach der 8:7 Niederlage saß der Frust tief, zumal noch niemand aus dem Team so recht realisiert hatte, dass es dennoch zur Qualifikation gereicht hatte. 

SGSH-juniors: von Oepen, Fröndhoff – Sterchele, Dunkel, Hübner, Schriever (2), Half (1), Varosi (1), Habbel, Wallmann, Schottke, Hübel (3), Pfalzer, Wambold

Erst nach ein paar erklärenden Worten und ein wenig Frustabbau konnte sich das Team über diesen Gesamterfolg ausgiebig freuen und die lange Heimreise im Bus genießen. Unterm Strich hat die Mannschaft das eher für unmöglich gehaltene Ziel doch noch erreicht, und die Vorrunde in der Oberliga 2018/2019 findet mit Beteiligung statt.

„Glückwunsch an die Mannschaft, die als solche hier bei dem Turnier aufgetreten ist.

Ich bin ehrlich: Erwartet hatte ich das so nicht, jedoch ist es natürlich für den weiteren Werdegang des Einzelnen umso wichtiger überkreislich Erfahrungen zu sammeln, so bitter sie vielleicht auch sein werden. Was mich besonders freut, ist, dass man heute gesehen hat, dass die Trainingsabende nicht gänzlich vergebens waren und die Mannschaft heute einfach zeigen wollte, das man nicht ständig Letzter werden will. Das ist ganz gut gelungen. Auch wenn nicht alle Spieler zum Einsatz gekommen sind und der Frust darüber sicher im Moment vorhanden ist, am Ende werden alle davon profitieren und die Art, wie auch diese Spieler 100%-ig für die Mannschaft da waren, ist bemerkenswert.

Danke an alle die zum Gelingen beigetragen haben. Nun schalten wir mal einen Gang zurück und bereiten uns dann auf die neue Spielzeit vor und schauen was wird. Bange machen wir uns auf jeden Fall nicht“, so ein zufriedener Trainer Michael Feldmann.

2018-07-30T20:50:06+02:00